Hoffentlich ein Ende der Durststrecke

In der letzten Wochen war ich aufgrund des regnerischen Wetters hauptsächlich in der Stadt unterwegs. Da bleiben zwar die Schuhe weitgehend sauber, aber es ist auch furchtbar langweilig.
Wie sehr mir ein Spaziergang durch die Natur fehlt, habe ich gestern bei einer Runde am Schlossberg gemerkt. Es war zwar dicht bewölkt, aber mal was anderes als Straßen und Häuser.

Aus diesem Grund bin ich heute abend kurzentschlossen zum Farnsberg gefahren, nachdem ich gesehen hatte, dass die Hochlagen der Rhön aus dem Nebel herausschauen. Ich habe es sogar so früh geschafft, dass ich noch ein paar letzte Sonnenstrahlen abbekommen habe.

Vom Parkplatz am Berghaus Rhön bin ich erstmal bergab in Richtung Nebel gelaufen, nachdem mich auf der Hinfahrt schon die Ausblicke am Rand des Hochnebels fasziniert hatten.
Allerdings wurde es ein wenig eintönig, als die Sonne begann, sich hinter den Wolkenschleiern zu verstecken.

Zurück am Berghaus ging es dann nochmal den Farnsberg hinauf um einen Blick in Richtung Bad Brückenau und in Richtung Truppenübungsplatz werfen zu können.
Von dort hatte man noch einmal einen bessern Blick auf die Nebelfluten, die den ganzen Tag einen Großteil des Landkreises im Dauergrau gefangen hielten.

Bis deutlich nach Sonnenuntergang war ich mit dem Hund unterwegs und habe Eindrücke gesammelt. Schließlich begann der Nebel zu steigen und ich bin den Heimweg angetreten. Ein paar Sonnenstrahlen mehr wären toll gewesen, aber der Blick auf den Hochnebel hat es wieder rausgerissen.