Wie üblich, wenn in Hammelburg das Höflesfest stadtfindet, ergreife ich die Flucht. Besonders seit das Ganze zu einem Straßenweinfest mutiert ist und nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter zu tun hat.
Dieses Jahr war München das Ziel der Wahl.

In Hinsicht auf eine ungestörte Nachtruhe war München vielleicht nicht die ideal Wahl. Insbesondere, wenn man ein Hotel nahe am Hauptbahnhof aussucht…
Dafür gab es aber viel zu gucken und zu fotografieren und nach einem langen Tag in den Straßen Münchens, waren wir auch ausreichend müde, um trotz Lärms schlafen zu können.

Schon am Freitag ging’s zum Abendessena auf eine Runde durch die Stadt und ein paar Eindrücke zu blauen Stunde mussten natürlich auch mit.
Die Zeit zwischen Sonnenuntergang und blauer Stunde lies sich mit Brotzeit und Bier gut überbrücken und wir waren fast zu lange gesessen.

Es hätte mich nicht gestört, wenn es an diesem Wochenende 10 – 15 Grad kühler gewesen wäre. Tagestemperaturen von 37° C sind für einen Städtetrip nicht so richtig lustig.
Dementsprechend haben wir einen Besuch im Deutschen Museum eingeplant, um für eine Weile aus der Sonne zu kommen.

Am Samstagmorgen war ich schon alleine für eine Runde bei bestem Licht in München unterwegs und dann noch einmal gut 10 Stunden nach dem Frühstück mit meiner Frau auf Sightseeing Tour.
An diesem Abend habe ich so richtig gut geschlafen.

d

Ein kleiner Wermutstropfen muss natürlich auch immer dabei sein: Das Olympiastadion und der -turm sind wegen Sanierungsarbeiten bis nächstes Jahr geschlossen.
Gerade das Olympiastadion hätte ich gern mal ausgiebig aus der Nähe betrachtet, aber leider war alles eingezäunt.

Aber vom Olympiaberg und dem Riesenrad eines Volksfestes konnte man immerhin auch ein paar Eindrücke mitnehmen.
Das Olympiazentrum nehme ich mit ins Programm auf, wenn ich wieder einmal nach München fahre. Schließlich gibt es noch viel, dass wir nicht gesehen hatten.
