Nachschub für die Nebelmaschine

Fehlende Nierderschläge im Juni und Juli hatten in Unterfranken für ein langanhaltende Dürre gesorgt. In letzter Zeit war es möglich, am frühen Morgen durch die Saalewiesen zu spazieren, ohne feuchte Schuhe zu bekommen.

Daher hatte sich eigentlich jeder gefreut, dass gestern einige Gewitterzellen durchs Saaletal gezogen sind. Da das Wetter ausnahmsweise mal aus Westnordwest kam, war der Spessart nicht im Weg, sodass die Gewitter ungehindert zu uns ziehen konntne.

Die Feuchtigkeit vom Vortag hatte heute wieder Nachschub für die Nebelmaschinerie geliefert. Daher bin ich heute wieder mal eine Stunde früher aufgestanden, um zum Sonnenaufgang unterwegs zu sein.
Denn mit Nebel sieht alles einfach viel schöner aus.

Abgesehen davon, dass die Sonne durch den Dunst am Horizont gedämpft wurde (irgendwas ist ja immer), war es ein lohnender Sapziergang und die morgendliche Kühle, war nach dem gestrigen schülen Tag ebenfalls hochwillkommen.