Wenn um 04:30 Uhr der Wecker klingelt, damit man um diese Jahreszeit den Sonnenaufgang genießen kann, dann ist man doch ein wenig „indigniert“, wenn man auf dem Weg durch die Weinberge von einer Wolkenfront überholt wird.
Vor allem, wenn beim Aufbruch der Himmel noch klar war.

Glücklicherweise, war der Sonnenaufgang schneller. Und in der knappen Viertelstunde, die die Sonne gebraucht hat, um das Stück freien Himmel zu durchqueren, bin ich in den Genuss goldenen Lichts gekommen.

Aber viel Zeit blieb nicht, um mich ein wenig auszutoben, denn die Lücke am Horizont wurde schnell kleiner. Wenn man dann noch bei einem Motiv etwas länger herumprobiert, läuft einem die Zeit schnell davon.

Sehr schnell war ich an meinem Standort am Hammelberg im Schatten, während unten im Tal die letzten Sonnenstrahlen schon lange Schatten warfen.
Nach dem obigen Bild begann ich dann auch meine Siebensachen zusammenzupacken.

Als erfahrener Landschaftsfotograf bin ich aber noch nicht weggegangen, sondern habe die 5 Minuten, bis die Sonnen vollständig verschwunden war noch abgewartet.
Daher kam die Kamera noch einmal zum Einsatz, weil ich dieses letzte Bild noch mitnehmen musste.

