Gestern liefen schon tagsüber diverse WhatsApp-Gruppen mit Polarlicht-Warnungen über: Ein großer koronaler Massenauswurf, der in den frühen Morgenstunden eintreffen sollte, kam früher als erwartet an.

Nachdem die ersten Bilder von Webcams oder Schnapschüsse mit dem Smartphone gepostet wurden, wollte ich auch mein Glück versuchen und bin den Lagerberg hochgefahren.
Schon während ich mein Stativ aufbaute, sah man mit bloßem Auge einen rötlichen Schimmer am Himmel.

Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, wenn man auch mit bloßem Auge etwas wahrnimmt. Richtig spektakulär wurde es aber mit der Kamera, bei der ich die Lichtempfindlichkeit deutlich hochgedreht hatte.

Richtig spektakulär wurde es aber, als die erste grünen Vorhänge über den Himmel waberten. Diese schienen aus dem Nichts zu entstehen und waren problemlos auch ohne Kamera zu beobachten.
Es war zwar erst mein drittes Mal, dass ich auf Polarlicht-Jagd gegangen bin, aber diese Intensität war beeindruckend.

Ich kenne einige Fotografen, die gerne versuchen, Polarlichter einzufangen und oft genug beinhalten die gezeigten Bilder nur fotografisch sichtbare Lichteffekte.
Insofern war dieses spektakuläre Auftreten ein tolles Erlebnis.

