Aufreissender Nebel

Ein gemütlicher Sonntagsspaziergang sollte es werden – aber möglichst nicht im dauergrauen Saaletal.
Nachdem der Satelittenfilm aufreissenden Hochnebel versprach, bin ich mit meiner Frau zum Kreuzberg gefahren. Nur, um zunächst im dichten Nebel durch die Gegend zu stapfen.

Glücklicherweise kam die Sonne immer öfter durch und nach einer guten halben Stunde begann der Nebel zumindest oben am Gipfel aufzureissen.
Sehr schnell setzte sich die Nebelauflösung dann auch in tieferen Regionen durch und wir konnten die vereiste und verschneite Landschaft im lang vermissten Sonnenschein geniessen.

Dort, wo die Rhön ihrem Namen „Land der offnen Fernen“ gerecht wird, bot sich ein spektakulärer Ausblick. Der schnell ziehende Nebel bot innerhalb weniger Minuten immer sehr unterschiedliche Ausblicke, sodass man problemlos länger an einem Aussichtspunkt verweilen konnte, ohne dass es langweilig zu werden drohte.

Nach über 2 Stunden Rundweg, davon einem Großteil im Sonnenschein, ging es zurück zum Parkplatz. Dieser war deutlich voller als zuvor. Wir waren kurz nach 13 Uhr angekommen und hatten noch die große Auswahl.
Dies hatte sich nach 2 Stunden grundlegend geändert und es waren deutlich weniger Plätze noch frei.

So hatte für uns alles gepasst. Dank der Möglichkeit mit Webcams und Satellitenbildern die Veränderung der Gegebenheiten vor Ort zu prüfen.
Zwar wäre der Sonnenschein schließlich auch im Saaletal angekommen, aber eben deutlich später und erst kurz vor Sonnenuntergang.