Der erste kalte Morgen

Schon am Vortag hatte ich geplant, die morgendliche Gassirunde in die Weinberge zu verlegen. Schließlich versprach die Wetterprognose einen kalten und klaren Morgen, den ich nach zu vielen grauen Tagen gut gebrauchen konnte.

So richtig klar war der Himmel dann doch nicht – vor allem wieder einmal in Richtung Sonnenaufgang. Das passiert in letzter Zeit auch häufiger, als mir lieb ist.
Aber die übergroße Portion Morgennebel, mit der ich nicht gerechnet hatte, hat es dann rausgerissen.

Manchmal hadere ich mit mir, dass ich zu oft in die Weinberge und zu wenig anderswohin fahre. Aber einerseits fehlt mir vor der Arbeit die Zeit für längere Touren und andererseits ist jeder Morgen anders, sodass ausreichend Abwechslung bleibt.

Schließlich war ich am Tag zuvor in den Weinberge und bin ohne Foto heimgegangen, weil es nicht gepasst hat. Da war dieser Morgen mit reichlich Nebel doch eine ganz andere Hausnummer.