Morgens auf den Saalewiesen

Der Verkehrslärm hält sich noch sehr in Grenzen, die Vögel haben schon ihr Morgenkonzert begonnen und das Licht wird jede Sekunde besser. Ich liebe es, wenn ich einen Tag auf diese Weise beginnen kann.
Das läßt sich eigentlich nur noch toppen, wenn Nebel dazu kommt.

In dieser Hinsicht ist die Ecke zwischen Hammelburg und Westheim oft ein Garant für morgendlichen Bodennebel.
Dort, wo die Saale sich an den Hammelberg schmiegt, ist die Luft oft das notwendige Quäntchen kühler, damit sich Nebel bildet.
Wenn dann noch ein paar Wolken am Himmel sind, sieht die Angelegenheit gleich noch ein bisschen spannender aus. Mir persönlich gefällt das sehr viel besser, als wenn der Himmel komplett klar ist.

Am 18.05. bin ich eher spontan dorthin gefahren, nachdem meine erst Fotolocation für diesen Tag nicht die beste Wahl gewesen ist.

Ohne vorher die genaue Richtung des Sonnenaufgangs zu prüfen, war ich dann positive überrascht, als ich feststellen durfte, daß die Sonne genau in der Lücke des Fahrradwegs zwischen den Hecken aufgeht.

Als Tüpfelchen auf dem „i“ war noch etwas Dunst am Horizont. Idealerweise nur soviel, daß die Sonne etwas gedämpft wird, ohne den Sonnenaufgang komplett zu verschwurbeln.
Spätestens an diesem Punkt war ich froh, die Location kurzfristig gewechselt zu haben.

Mit solchen Erlebnissen im Kopf (und Bildern auf dem Chip) ging es dann zurück zum Auto.

Nachdem die Sonne im Moment schon um 05:30 Uhr aufgeht, war es mir nicht leichtgefallen, rechtzeitig aufzustehen. Die Belohnung ist ein entspannter Start in den Tag. Und der Vorteil ist, daß man nicht hetzen muß, um zur gewohnten Zeit auf der Arbeit zu sein…

 

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